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Spendenaufruf in Zeiten des Rückgangs internationaler Entwicklungshilfe

Die FNE bietet ihren Schülern praktische Methoden um Ernährungssicherheit eigenständig sicherzustellen

Schülerinnen der FNE in Rabinal Guatemala
Eine Schülerin der Fundación Nueva Esperanza

Der Hahn kräht. Noch bevor die Sonne hinter den Hügeln aufgeht, hilft Lucía ihrer Mutter in der Küche, mahlt Mais­körner und bereitet das Früh­stück für ihre jüngeren Geschwister vor. Dann schlüpft sie in ihre einfachen Sandalen, nimmt ihre Tasche und macht sich auf den über zwei Stunden langen Schul­weg Richtung Rabinal.

 

Der Weg führt sie durch Felder, über denen der Staub hängt. Die Böden sind trockener geworden, Regen­zeiten unzu­verlässiger – Folgen des Klima­wandels, die die Ernten der Familien stark schwanken lassen.

 

Lucía macht sich gerade deswegen jeden Tag auf den Weg zur Fach­schule für Ländliche Entwicklung der Fundación Nueva Esperanza, um ihr Wissen zu erweitern.

 

Bei der FNE lernt Lucía, wie Land­wirtschaft wider­stands­sfähiger wird, Böden geschützt, Wasser besser genutzt und Pflanzen erfolgreich angebaut werden können, selbst bei un­regel­mäßigen Regen­zeiten. Ein Schwer­punkt ist die Ernährungs­sicher­heit: Lucía lernt, wie sie Hausgärten anlegt, Misch­kulturen pflegt und klima­angepasste An­baumethoden nutzt – Wissen, das sie direkt in ihrer Heimat­gemeinde an­wenden kann.

Lucía kann mit diesem Wissen nicht nur ihre Familie und ihr Dorf unter­stützen, sondern es bringt ihr auch berufliche Perspektiven. 

Bildung eröffnet Perspektiven und gibt jungen Menschen die Möglich­keit, ihre Leben­sum­stände zu ver­bessern

Gerade dort, wo der Zugang zu Schulen und Kliniken schwierig ist, werden auch unsere beiden andren lokalen Projekt­partner EDELAC und APROSUVI zu un­verzicht­baren Stützen der Gemein­schaft. Denn für Kinder wie María in den Armen­vierteln Quetzaltentengos bedeutet EDELAC weit mehr als Schul­stunden.

 

In der Schule erhalten die Kinder neben Unter­richt auch sozialpädagogische Betreuung, eine tägliche Mahl­zeit und medizinische Grund­ver­sorgung.

 

Statt den ganzen Tag arbeiten zu müssen, können sie hier spielen, lernen und Kind sein. Die Angebote der Schule stärken die Kinder nicht nur, sondern geben ihnen auch das Wissen und die Sicherheit, ihr eigenes Leben und das ihrer Familien aktiv zu verbessern.

 

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Gesund­heits­projekte vermitteln Wissen zu Hygiene, Ernährung und Vor­sorge wo staatliche Angebote fehlen

EDELAC Guatemala Quetzaltenango
Kinder bei EDELAC in Quetzaltenango

In die ab­gelegene Berg­region im Department Huehuetango, wo der nächste Arzt oft stunden­weit entfernt ist, bringen die Teams von APROSUVI lebens­wichtige medizinische Grund­ver­sorgung direkt zu den Familien.

Hebammen und Gesund­heits­helferinnen, die selbst aus den Dörfern stammen, werden vom APROSUVI-Team sorgfältig ausgebildet. Sie begleiten Schwangere, beraten zu Ernährung, Hygiene, Frauen­gesund­heit und Familien­planung und stehen bei Haus­geburten zuverlässig zur Seite.

Über staubige Wege und steile Hänge bringen sie Wissen, Fürsorge und Sicherheit in jedes Dorf. Bei Bedarf können sie auf die Clínica de Chaculá, eine kleine Praxis von APROSUVI, zurückgreifen, von der aus viele Hilfen für die Region koordiniert werden.

 

Ohne diese kontinuierliche Unter­stützung hätten viele Familien keinen Zugang zu Basis­gesund­heit – und ohne Gesund­heit bleibt der Weg zu einem besseren Leben versperrt.

Der Rückgang und Ausfall US-amerikanischer Förderungen setzt unsere Partner unter Druck

Guatemala medizinische Ausbildung APROSUVI
APROSUVI bildet Hebammen und Gesundheitspersonal in entlegenen Regionen Guatemalas aus

Die Unterstützung für die Projektpartner in Guatemala ist zuletzt stark zurück­gegangen, vor allem weil Gelder aus den Vereinigten Staaten gekürzt werden oder ganz ausbleiben.

 

APROSUVI steht vor dem möglichen Aus, und auch die Fach­schule für Ländliche Entwicklung ist stark unter­finanziert.

Ohne zusätzliche Hilfe droht ein Zusammen­bruch wichtiger Bildungs- und Gesund­heits­angebote – genau dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

 

 

 

Mit Ihrer Unter­stützung erhalten Kinder wie Lucía und María eine Zukunft voller Möglich­keiten und Menschen in entlegenen Regionen die gesund­heitliche Sicher­heit, die sie brauchen. Gerade jetzt zählt jede Hilfe – unterstützen Sie uns!


Sie haben Fragen zu unseren Partnerprojekten oder uns?

Alexander Fischer steht Ihnen gerne zur Verfügung: [email protected]

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