Die FNE bietet ihren Schülern praktische Methoden um Ernährungssicherheit eigenständig sicherzustellen

Der Hahn kräht. Noch bevor die Sonne hinter den Hügeln aufgeht, hilft Lucía ihrer Mutter in der Küche, mahlt Maiskörner und bereitet das Frühstück für ihre jüngeren Geschwister vor. Dann schlüpft sie in ihre einfachen Sandalen, nimmt ihre Tasche und macht sich auf den über zwei Stunden langen Schulweg Richtung Rabinal.
Der Weg führt sie durch Felder, über denen der Staub hängt. Die Böden sind trockener geworden, Regenzeiten unzuverlässiger – Folgen des Klimawandels, die die Ernten der Familien stark schwanken lassen.
Lucía macht sich gerade deswegen jeden Tag auf den Weg zur Fachschule für Ländliche Entwicklung der Fundación Nueva Esperanza, um ihr Wissen zu erweitern.
Bei der FNE lernt Lucía, wie Landwirtschaft widerstandssfähiger wird, Böden geschützt, Wasser besser genutzt und Pflanzen erfolgreich angebaut werden können, selbst bei unregelmäßigen Regenzeiten. Ein Schwerpunkt ist die Ernährungssicherheit: Lucía lernt, wie sie Hausgärten anlegt, Mischkulturen pflegt und klimaangepasste Anbaumethoden nutzt – Wissen, das sie direkt in ihrer Heimatgemeinde anwenden kann.
Lucía kann mit diesem Wissen nicht nur ihre Familie und ihr Dorf unterstützen, sondern es bringt ihr auch berufliche Perspektiven.
Bildung eröffnet Perspektiven und gibt jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Lebensumstände zu verbessern
Gerade dort, wo der Zugang zu Schulen und Kliniken schwierig ist, werden auch unsere beiden andren lokalen Projektpartner EDELAC und APROSUVI zu unverzichtbaren Stützen der Gemeinschaft. Denn für Kinder wie María in den Armenvierteln Quetzaltentengos bedeutet EDELAC weit mehr als Schulstunden.
In der Schule erhalten die Kinder neben Unterricht auch sozialpädagogische Betreuung, eine tägliche Mahlzeit und medizinische Grundversorgung.
Statt den ganzen Tag arbeiten zu müssen, können sie hier spielen, lernen und Kind sein. Die Angebote der Schule stärken die Kinder nicht nur, sondern geben ihnen auch das Wissen und die Sicherheit, ihr eigenes Leben und das ihrer Familien aktiv zu verbessern.
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Gesundheitsprojekte vermitteln Wissen zu Hygiene, Ernährung und Vorsorge wo staatliche Angebote fehlen

In die abgelegene Bergregion im Department Huehuetango, wo der nächste Arzt oft stundenweit entfernt ist, bringen die Teams von APROSUVI lebenswichtige medizinische Grundversorgung direkt zu den Familien.
Hebammen und Gesundheitshelferinnen, die selbst aus den Dörfern stammen, werden vom APROSUVI-Team sorgfältig ausgebildet. Sie begleiten Schwangere, beraten zu Ernährung, Hygiene, Frauengesundheit und Familienplanung und stehen bei Hausgeburten zuverlässig zur Seite.
Über staubige Wege und steile Hänge bringen sie Wissen, Fürsorge und Sicherheit in jedes Dorf. Bei Bedarf können sie auf die Clínica de Chaculá, eine kleine Praxis von APROSUVI, zurückgreifen, von der aus viele Hilfen für die Region koordiniert werden.
Ohne diese kontinuierliche Unterstützung hätten viele Familien keinen Zugang zu Basisgesundheit – und ohne Gesundheit bleibt der Weg zu einem besseren Leben versperrt.
Der Rückgang und Ausfall US-amerikanischer Förderungen setzt unsere Partner unter Druck

Die Unterstützung für die Projektpartner in Guatemala ist zuletzt stark zurückgegangen, vor allem weil Gelder aus den Vereinigten Staaten gekürzt werden oder ganz ausbleiben.
APROSUVI steht vor dem möglichen Aus, und auch die Fachschule für Ländliche Entwicklung ist stark unterfinanziert.
Ohne zusätzliche Hilfe droht ein Zusammenbruch wichtiger Bildungs- und Gesundheitsangebote – genau dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden.
Mit Ihrer Unterstützung erhalten Kinder wie Lucía und María eine Zukunft voller Möglichkeiten und Menschen in entlegenen Regionen die gesundheitliche Sicherheit, die sie brauchen. Gerade jetzt zählt jede Hilfe – unterstützen Sie uns!
Sie haben Fragen zu unseren Partnerprojekten oder uns?
Alexander Fischer steht Ihnen gerne zur Verfügung: [email protected]
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